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Meine Bakery Story

Genussvolles Essen hatte bei mir schon immer einen hohen Stellenwert. Mit meinen italienischen Wurzeln wurde mir das Wissen um frische, hochwertige Zutaten und das leidenschaftliche Zelebrieren von Köstlichkeiten in die Wiege gelegt.

Als ich vor 10 Jahren nach einem langen Leidensweg die Diagnose Zöliakie bekam, war ich im ersten Moment erleichtert. Endlich wusste ich, was ich habe und was zu tun ist. Im nächsten Moment kam mein italienisches Blut in Wallungen und ich fragte verzweifelt den Arzt: „Heißt das, ich darf nie mehr Pasta essen?“

Die Pasta sollte mir bald ziemlich egal sein, denn in den nächsten Wochen merkte ich schnell, was wirklich wichtig ist: Brot. Frisches, glutenfreies Brot gab es damals nicht zu kaufen. Ich hatte die Wahl zwischen abgepacktem, monatelang haltbarem, meist bröseligem oder kompakt gepresstem Brot, das diesen Namen nicht verdiente. Alternativ gab es Mehlmischungen zum Brotbacken zu kaufen, die fast ausschließlich aus Stärkemehlen bestanden, also kaum Nährstoffe enthielten, was der glutenfreien Ernährung leider nachhaltig einen schlechten Ruf verpasste.

Da ich schon vor meiner Diagnose fast täglich Brot aus vollem, in meiner Getreidemühle frisch gemahlenem Bio-Mehl hergestellt hatte, war schnell klar, dass ich auch weiterhin mein Brot selbst backen würde. Bei meinen ersten glutenfreien Backversuchen dachte ich ganz unbeschwert: kein Problem –  und habe beim Brotbacken einfach das von mir zuvor so geliebte Dinkelvollkornmehl durch ein glutenfreies Mehl oder einer Mischung verschiedener Mehle ersetzt. Das Ergebnis war purer Frust, gefolgt von Verzweiflung, die schließlich in den ungebremsten Ehrgeiz mündete, ein wirklich gutes, gesundes, glutenfreies Brot herzustellen.

 

Süße Leidenschaft

Bei Kuchen, Törtchen und Desserts konnte ich noch nie widerstehen. Hier war die Sache zum Glück schon etwas einfacher, weil auch Zutaten zum Einsatz kommen, die das fehlende Gluten des Mehls gut ersetzen. Schon als Kind war ich fasziniert von den kleinen, bunten französischen Törtchen die eine Mitarbeiterin meiner Eltern jeden Samstag aus dem nur 20km entfernten Frankreich zum sonntäglichen Kaffeetrinken mitbrachte. So verführerisch sollten auch meine Kuchen aussehen und schmecken. Also musste ich das Geheimnis der Herstellung dieser Leckereien entdecken. In Profi-Seminaren erlernte ich die nötigen Techniken, setzte Rezepturen gluten- und laktosefrei um, und reduzierte den Zuckeranteil. Nachdem ich bei der Handwerkskammer in Düsseldorf eine theoretische und praktische Prüfung abgelegt und meine Familie für mein Vorhaben begeistert hatte, konnte es losgehen.

Als ich 2015 mein erstes Café in Düsseldorf eröffnete, war klar, dass die süße Pâtisserie im Vordergrund stehen würde. Da ich aber sowieso für mich täglich frisches Brot herstellte, wollte ich meinen Gästen auch die Möglichkeit bieten, davon zu profitieren und so ging eine kleine Brotproduktion gleich mit an den Start. Das war eine weise Entscheidung, die Menschen lieben frisches Brot.

 

Unsere Produkte
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Step 1, 2...5...

Schon ein halbes Jahr nach der Eröffnung, kam das verlockende Angebot, ein kleines Geschäft in der Innenstadt auf der Königsallee zu übernehmen. Im Juli 2016 wurde Eröffnung gefeiert und kurz darauf mussten wir in eine größere Backstube umziehen, da mit der größeren Nachfrage auch die Mitarbeiterzahl wuchs und meine Küche in der Arnulfstraße zu klein wurde.

Als dann Marcell Jansen, ehemaliger Fußballnationalspieler und begeisterter Stammgast in unserer Pâtisserie, mit der Idee auf uns zukam, das Café neben seinem Sportgeschäft in der wunderschönen alten Oberpostdirektion in Hamburg mit dem Isabella-Konzept gemeinsam neu zu beleben, wurde im Januar 2018 der 3. Standort eröffnet. Im März 2018 kam Aachen dazu und im September 2018 haben wir gemeinsam mit unserer Partnerin, Alissa Schwarz, in Stuttgart die 5. Isabella Pâtisserie eröffnet. Inzwischen sind wir mit unserer Backstube ein zweites Mal in eine größere Produktionsstätte gezogen und sind nun für weiteres Wachstum gut gerüstet.

Wir freuen uns, bald vielleicht auch in Deiner Nähe einen Laden eröffnen zu können.

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